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Protokoll
zur
Jahreshauptversammlung der „Notgemeinschaft Medizingeschädigter -
Patient im Mittelpunkt“
vom 25. März 2006 im „Haus der Gesundheit“, Altstädter Kirchenplatz
6, 91054 Erlangen
Termin:
Samstag,
25. März 2006, Beginn: 13.00 Uhr Ende 14:10 Uhr
Anwesend:
Lt. Anwesenheitsliste der vollzählige Vorstand sowie rd. 40 Mitglieder
sowie Gäste
Entschuldigt:
Ca. 12 Mitglieder
TOP 1: Eröffnung und Begrüßung
Vorsitzender eröffnet die JHV. Er begrüßt die Mitglieder und stellt
form- und fristgerechte Einladung fest. Änderungen der TO werden nicht
beantragt. Besonders herzlich werden Gäste begrüßt, insbes.
Herrn Fabrice Keller, Vorsitzender der NGM-Österreich,
aus Klagenfurt und Frau Dr. Melanie Deutmeyer (FH Technikum Kärnten) aus
Feldkirchen in Österreich, die wegen der nachfolgenden Podiumsdiskussion
nach Erlangen gekommen sind. Ebenso werden Vertreter der Medien begrüßt,
deren Hilfen für eine seriöse und sachgerechte Information der Öffentlichkeit
ist für die Notgemeinschaft Medizingeschädigter von sehr großer
Wichtigkeit sind.
Herzlichen Dank spricht der Vorsitzende der Geschäftsführerin
des Vereins Dreycedern, Frau Katrin Kokocinski, als Hausherrin und
Mitveranstalterin der im Anschluss an diese Mitgliederversammlung
stattfindenden Podiumsdiskussion aus. Grüße haben Frau Staatsministerin
Christa Stevens, Herr Oberbürgermeister Dr. Siegfried Balleis, Herr RA
Jansen und Herr Albert Karschti, zweiter Vorsitzender des „Deutschen
Patienten Schutzbundes“, übermittelt, die der NGM eine gute Versammlung
wünschen.
Seit Februar 2005 sind Frau
Erika Dullstein, Frau Sieglinde Bingler, Herr Heinz Korath, Frau
Sonja Klepel, Herr Herbert Voggel, Frau Juliane Blicharski und Frau
Gabriele Scheckenbach verstorben.
Der Vorsitzende bittet die Anwesenden, sich zum Totengedenken zu
erheben.
TOP
2: Bericht aus der
Vorstandsarbeit
Der Vorstandsbericht
liegt schriftlich aus. Die mündliche Rechenschaftslegung kann deshalb mit
Rücksicht auf die folgende öffentliche Podiumsdiskussion zum Thema „Mediation“
kurz gefasst werden.
2.1.
Mitgliederbewegung
Die
NGM hatte am 03.10.1996, dem Gründungstag, 41 Mitglieder. Diese Zahl
wuchs bis Ende 2005 auf 440 Mitglieder an und beläuft sich heute auf 465.
Damit wachsen zugleich die Aufgaben, den die neuen Mitglieder bringen auch
ihre Probleme mit. Das verlangt die Übernahme von Verantwortung durch
weitere Ehrenamtliche. Besonders auf regionaler Ebene wäre ein Mehr an
ehrenamtlicher Mitarbeit wichtig. Der Vorstand dankt Frau Carl für die
große Entlastung, die sie für die Ehrenamtler mit ihrer Halbtagsarbeit
gewährleistet.
2.2.
Vereinspolitische Arbeit
Sie
umfasst unter anderem
2.2.1
Kontakte und Zusammenarbeit mit PatientInnenstellen und Gesundheitsläden
und deren Bundesarbeitsgemeinschaft, sowie mit dem Verbraucherzentrale
Bundesverband (vzbv) und anderen, wahrgenommen vor allem von Herrn Ewald
Siebert. Er war maßgeblich an der
Ausarbeitung von Vorschlägen zum Projekt
Gesundheitskarte/Patientendaten/Zugriffsrechte beteiligt.
2.2.2
Kontakt
zur Bayerischen Landesärztekammer (BLÄK)
Am 27. Juni nahmen Herr Ewald
Kraus und Frau Elfriede Bog am Symposium „30 Jahre Gutachterstelle für
Arzthaftungsfragen“ der BLÄK in München teil. Einzelheiten dazu werden
im Jahresbericht zu lesen sein.
2.2.3
Kontakt
zum Bundesministerium für Gesundheit und Soziale Sicherung
Auf Einladung des Ministeriums
nahmen am 23.06.2005 Frau Dr. Adelheid Menke und Herr Kraus an einem
Workshop zu dem Thema“ Arzneimittelsicherheit in Deutschland“ teil.
2.2.4
Kontakte
zur LAGH
Am 10. März nahm Herr Horst
Schulze an der Mitgliederversammlung der LAGH in München teil. In ihr
sind derzeit bereits über 90 bayerische Selbsthilfegruppen in Bayern
zusammengeschlossen. Herr
Schulze übt dort das Amt des Kassenprüfers aus.
2.2.5
Seminare
zur Vereinführung
An Tages- bzw. Abendseminaren
der Hanns-Seidel-Stiftung zur Vereinsführung nahmen Herr Ewald Siebert am
12.03. und Herr Kraus am 07. und 10.03.2005 teil.
2.2.6
Teilnahme
an Kongressen
Die
Herren Kraus, Siebert und Peter Heller nahmen an fünf teils überregionalen
Tagungen zur Patientensicherheit teil.
2.2.7
„Patientenforum:
Risiko, Irrtum, Fehler - in der Medizin“
Hier nahm Frau Bog am 1. Juni in
der Evangelischen Akademie Tutzing
teil.
2.2.8
Seminar
der Hanns-Seidel-Stiftung in Kloster Banz
Zu dem Thema „Reformen im
Gesundheitswesen“ nahm Herr Kraus an einem Wochenendseminar vom 09. bis
11.12.2005 im Kloster Banz teil.
2.2.9
Verein
„Schädel-Hirnpatienten in Not e.V.“
An der
Jahreshauptversammlung konnte
Herr Kraus auf Einladung des Vorsitzenden Armin Nentwig, Landrat von
Amberg, am 19. November 2005 in Erlangen teilnehmen. Kooperation in
konkreten Fällen wurde vereinbart.
2.2.10
Folgetreffen
von acht Patientenschutzvereinen aus sieben europäischen Ländern am 26.
bis 28. November 2005
in London
Nach dem ersten Kontakt im
November 2004 in Dormagen, nahmen Herr Kraus und Herr Siebert an
weiteren Treffen zur Vorbereitung einer Satzung für die IEU teil.
2.2.11
Zusammenarbeit
mit dem Verein Demokratischer Ärztinnen und Ärzte
Wie jedes Jahr, so nahm die
NGM-Bayern, diesmal vertreten durch Herrn Siebert, auch an der
Jahreshauptversammlung des VDÄÄ in Gelnhausen im November 2005 teil.
2.2.12
Vorstellung
der NGM-Bayern
Am 14.04.2005 stellte Herr Heller die NGM-Bayern der katholischen
Erziehergemeinschaft in Nürnberg vor.
Am 27.04.2005 stellte Herr Kraus die NGM und ihre Arbeit dem
Behindertenbeirat der Stadt Straubing vor.
Der Selbsthilfegruppe Zahnmaterialgeschädigten in Ansbach stellte Herr
Heller die NGM-Bayern am 19.10.2005 und in Amberg/Sulzbach am 07.12.2005
vor. Vor der Gruppe in Nürnberg sprach Prof. Dietrich Grille am
06.11.2005.
2.2.13
Arbeitsgemeinschaft
der Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Gesundheitswesen ASG
(Bezirkverband Unterfranken)
sowie Arbeitnehmerunion der CSU (CSA)
Herr Kraus hat sich zur Mitarbeit in diesen Arbeitskreisen bereit erklärt
und beim 47. Arbeitstreffe der
ASG-Unterfranken am 22.10.2005
mit einem Impulsreferat die NGM-Bayern vorgestellt.
2.2.14
Veranstaltung der
SPD-Main-Spessart
Auf Einladung der SPD-Bundestagsabgeordneten Heidi Wright konnte Herr
Kraus am 17.08.2005 an einer Veranstaltung zu dem Thema “Bürgerversicherung“
in Lohr teilnehmen und dort den
Referenten Klaus Kirschner MdB auf die NGM-Bayern aufmerksam machen.
2.3.
Patientenbüro in Erlangen
Wichtig für die Arbeit der NGM-Bayern ist, dass wir regelmäßig und zu
festen Zeiten erreichbar sind. Deshalb ist die Tätigkeit von Frau Carl
unentbehrlich und für die Arbeit der Vorstandschaft eine große Hilfe.
Ohne diese Hilfe wären die vielen Anfragen von den unterschiedlichsten
Stellen von der Vorstandschaft nicht zu bewältigen. Ich bekomme immer
wieder Lob über die freundliche und kompetente Arbeit von Frau Carl, die
sie bei ihren Auskünften am Telefon vermittelt. Ich gebe das Lob gerne an
Frau Carl weiter.
2.4.
Zusammenarbeit mit Kontaktinformationsstellen (KISS) und
Selbsthilfegruppen:
Durch die Zusammenarbeit mit Kontaktinformationsstellen und Selbsthilfebüros
und deren Unterstützung konnten wir wertvolle Informationen bekommen und
unseren Verein in der Öffentlichkeit bekannter machen. Vier Vertreter der
NGM haben an acht Veranstaltungen in Roth, Nürnberg, Würzburg und
Karlstadt teilgenommen.
2.5.
Zusammenarbeit mit Ärzten
Die Arbeit von Frau Dr. Menke ist uns mittlerweile eine sehr große
Hilfe geworden. Sie gibt bei Bedarf für Mitglieder regelmäßig
Sprechstunden und hat auch im letzten Jahr wieder für viele Mitglieder
deren Krankenunterlagen auf Hinweise zu Behandlungsfehlern durchgesehen. Für
viele waren das in ihren Verfahren von großer Bedeutung und eine
wertvolle Hilfe. - Weitere Ärzte haben sich bereit erklärt unter den
unterschiedlichsten Voraussetzungen für die NGM-Bayern tätig zu werden.
Herr Kraus wurde in das Kuratorium der Brendan-Schmittmann-Stiftung des
NAV-Virchow-Bundes der Allgemeinärzte in Deutschland, berufen.
2.6.
Zusammenarbeit mit Rechtsanwälten
Die NGM sammelt die Erfahrungen unserer Mitglieder, um diese an solche
weiterzugeben, die neu zu uns kommen und einen Anwalt suchen. Am 19.
Januar 2005 fand ein erstes Treffen der NGM-Bayern mit Anwälten statt,
die ehrenamtlich Beratungen für Mitglieder geben. Außerdem haben Herr
Kraus, Frau Bog und Herr Schulze zielführende Gespräche mit Anwälten
geführt. Grundsätzlich kann die NGM aber keine Anwälte empfehlen,
sondern nur die gemachten Erfahrungen ihrer Mitglieder weitergeben.
2.7.
Regionale Treffen
Die im Jahre 2000 begonnenen Regionalen Treffen wurden auch im
Berichtsjahr fortgesetzt. Sie finden in Aschaffenburg, in München, Würzburg,
Ingolstadt, Nürnberg und Erlangen statt. Die NGM darf an dieser Stelle
den Organisatoren recht herzlich für ihren Einsatz danken.
2.8. Patientenberatung durch die Notgemeinschaft Medizingeschädigter
Kostenlose Sprechstunden für unsere Mitglieder, aber auch für
Nichtmitglieder die den Verdacht haben, durch einen medizinischen
Behandlungsfehler geschädigt worden zu sein, konnten im zurückliegenden
Jahr in Nürnberg (an 20 Tagen),
in Würzburg (an 15 Tagen),
in Freising, Ingolstadt, in Donauwörth,
Memmingen und München angeboten und wahrgenommen werden. Erfahrene
Mitglieder (Frau Rosemarie Faist, Herr Heller, Frau Marlene Hertle, Frau
Ursula-Karin-Nientiedt, Herr Hans-Jürgen Schnabel, Herr Schulze, Herr Dr.
Lothar Scheitzach), aber auch RA Christian Kaller (21 Einsätze), RA
Benedikt Jansen (3 Einsätze) oder Frau Dr. med. Adelheid Menke (14 Einsätze).
2.9
Öffentlichkeitsarbeit
2.9.1 Öffentlichkeitsarbeit
im Internet
Durch die Präsenz mit einer eigenen Seite im Internet wird die
NGM-Bayern auch über dieses Medium verstärkt wahrgenommen.
2.9.2 Öffentlichkeitsarbeit, Schriftenreihe: Information im Mittelpunkt
unsere Broschüren
Heft 1, Patienteninformation
Heft 2, „Ärztliche Behandlungsfehler - und was man danach tun kann“
und
Heft 3, mit Beiträgen zu dem Thema „Gutachten in medizinischen Streitfällen“
finden immer wieder Beachtung.
Der Preis für die beiden Hefte 2 und 3 beträgt jeweils 5,00 €. Sie
liegen auch heute hier zum Verkauf aus. Die Patienteninformation ist
kostenlos.
2.9.2
Kontakte mit den Medien
Es fanden mehrere Gespräche bzw. Interviews mit Vertretern der Presse
statt. Über Kontakte per E-Mail und Fax konnten wir immer wieder auf
unsere Veranstaltungen hinweisen und Journalisten berichteten über unsere
Veranstaltungen.
2.9.4 Wanderausstellung der
Selbsthilfegruppen Main-Spessart
Ewald Kraus nahm am 28.02.2005 an der Eröffnung einer Wanderausstellung
der Selbsthilfegruppen Main-Spessart in Karlstadt teil. Er konnte dort im
Gespräch mit Minister Sinner über unsere Arbeit berichten.
2.10 Unterstützung
von Mitgliedern durch Teilnahme an deren Gerichtsterminen
Auch im letzten Jahr nahmen mehrfach Mitglieder an Gerichtsverhandlungen
teil, um somit Öffentlichkeit herzustellen und unsere Mitglieder dadurch
moralisch zu unterstützen.
2.11
Informationsveranstaltungen
Im Berichtszeitraum des Jahres 2005 fanden diesmal drei
Informationsveranstaltungen auf Landesebene statt. Die NGM-Bayern
informierte in diesem Jahr in den Städten Neumarkt i. d. Oberpfalz,
Straubing und Landsberg am Lech.
2.12.
Informationsstände
Auch im Jahr 2005 konnten wir mit unserem Informationsstand auf
die „Notgemeinschaft Medizingeschädigte in Bayern -Patient im
Mittelpunkt- e.V.“ jeweils im Verbindung mit Infor-Tagungen der NGM oder
Fachmessen anderer Trägeraufmerksam machen, nämlich in Erlangen, in
Neumarkt/Opf., Bad Kissingen, Würzburg, Ingolstadt und Roth. Die NGM
dankt allen, die bei Wind und Wetter am Stand Dienst taten und so dazu
beigetragen haben, dass Menschen von der Existenz der NGM-Bayern erfahren
konnten.
2.13.
Vorstandssitzungen
Im Berichtszeitraum 2005 fanden insgesamt fünf Vorstandssitzungen statt.
Diese wurden am 29.01.05 in Erlangen, am 19.02.05 vor der
Mitgliederversammlung in Erlangen und vor den Informationsveranstaltungen
am 09.04.05 in Neuburg/Opf., am 23.07.2005 in Straubing und am 24.09.05 in
Landsberg am Lech abgehalten. Sehr viele Aktivitäten der Vorstandschaft
werden aber fast täglich und somit zeitnah über E-Mails, Faxverkehr oder
per Telefon abgewickelt.
2.14.
Zusammenarbeit mit
anderen Notgemeinschaften
Zu nennen sind NGM-Hessen und die NGM-Österreich.
Veranstaltungen in Fulda, Hünfeld und Frankfurt wurden mitgestaltet.
2.15.
Finanzielle Unterstützung der NGM-Bayern durch die öffentliche
Hand.
Nachdem erstmals für das Jahr 2004 unser Antrag an das Bayerische
Landesamt für Versorgung und Familienförderung positiv beschieden wurde
und wir 4.000 € zugesprochen bekamen, wurde er für das Jahr 2005
abgelehnt. Auch eine Förderung nach SGB V § 20 Abs. 4 kam bisher leider
nicht zustande.
2.16
Dank an besonders engagierte
Mitglieder
Vor dem nächsten Tagesordnungspunkt, dem Bericht des Kassiers kommen,
ist allen zu danken, die die Arbeit der Vorstandschaft in irgendeiner
Weise unterstützt haben. Der Vorsitzende nennt die Mitglieder
Herrn Prof. Dr. Dietrich Grille, Frau Dr. Adelheid Menke sowie die beiden
Rechtsanwälte Christian Kaller und Benedikt Jansen. Frau Dr. Menke stellt
sich ehrenamtlich für die medizinischen Beratungsstunden zur Verfügung
und übernimmt auch eine Erstsichtung von Behandlungsunterlagen, um das
Vorliegen eines Behandlungsfehlers, zu beurteilen und Fragen für die
Erstellung von Gutachten zu formulieren. Seit Jahren führt Herr
Rechtsanwalt Kaller ebenfalls ehrenamtlich die juristischen Erstberatungen
in Nürnberg und Würzburg durch. Gleiches gilt für Herrn Rechtsanwalt
Jansen, der von Kempten nach Memmingen fährt, um dort mit Frau Faist die
Beratungen durch-zuführen. Herr Prof. Dr. Grille hat sich nicht nur als
Zweiter Vorsitzender zur Verfügung gestellt um aktiv in der Vereinsführung
mitzuarbeiten. Er unterstützt aber vor allem die NGM-Bayern weiterhin
tatkräftig bei der Unterhaltung des Büros in Erlangen. Ohne diese
Unterstützung wäre eine Aufrechter-haltung der Büroarbeit in der
jetzigen Form nicht möglich. Der Vorsitzende dankt auch all denen, die
mit einem fachlichen Rat Hilfestellung geben, auch wenn sie einzeln nicht
genannt werden oder genannt werden wollen. Ebenso dankt er der Vorstandskollegin
Elfriede Bog sowie den Kollegen Peter Heller, Heinrich Hensel, Ewald
Siebert, Horst Schulze und Peter Meik für die gute Zusammenarbeit.
TOP3:
Finanzbericht
3a. Bericht durch den Kassier
Heinrich Hensel gibt seinen Bericht
zur Kassenlage.
Er
konnte der Versammlung mitteilen, dass das Jahr mit einem geringen Minus
abgeschlossen werden konnte, welches aber durch Rückstellungen gedeckt
ist.
Er
nennt auch die Spender, die mit einem Betrag von 50,00 Euro und mehr die
Arbeit der NGM-Bayern im zurückliegenden Jahr unterstützt haben.
Der
Vorsitzende dankt dem Kassier für seinen ausführlichen Bericht. Zugleich
spricht der den zahlreichen Spendern seinen besonderen Dank aus.
3b.
Bericht der Kassenprüfer
Herr Krasser trägt den Bericht zur Kassenprüfung vor, die Frau Krasser
mit Herrn Manfred Münch durchgeführt haben. Sie bestätigen unserem
Kassier eine sehr ordentliche Kassenführung und beantragen die Entlastung
des Kassiers.
TOP
4: Diskussion der Berichte
Herr Peter Heller meldet sich aus dem Plenum heraus zu Wort, um dem
Vorsitzenden im eigenen Namen, aber auch im Namen der Mitglieder der NGM
ein ausdrückliches und herzliches Dankeschön zu sagen. Herr Kraus habe
in seiner Freizeit mit bewundernswertem Überblick die Belange der NGM
organisiert, zugleich aber seinen großen Fleiß auch für das Gelingen
der Organisationsarbeit eingesetzt (starker Beifall).
Keine
weiteren Wortmeldungen.
TOP 5: Entlastung der Vorstandschaft
Dem Antrag, dem Kassier und der
Vorstandschaft Entlastung zu erteilen wird bei Enthaltung der
Vorstandsmitglieder und ohne Gegenstimmen entsprochen.
Der Vorsitzende dankt den Kassenprüfern für ihre Arbeit und der
Versammlung für ihr Vertrauen.
TOP 6: IEU-Alliance, Status eines
eingetragenen Vereins.
Es geht um die im Rechenschaftsbericht unter TOP 2.2.10 angesprochenen Bemühungen.
Beteiligt sind bisher außer deutschen Vereinigungen solche aus den
Niederlanden, aus Irland, Großbritannien, Nordirland und Dänemark. Der
Vorstand bittet die Mitgliederversammlung, ihm den Auftrag zu erteilen, an
weiteren Gesprächen teilzunehmen, die zur Gründung eines eingetragenen
Vereines führen, wenn dies durch die Vorstandschaft als im Interesse der
NGM-Bayern beurteilt wird.
Beschlussvorschlag:
1.
Die Vorstandschaft der NGM-Bayern erhält von der
Mitgliederversammlung den Auftrag, die Gespräche mit den Vereinen der
IEU-Alliance zur Gründung eines eingetragenen Vereines weiterzuführen
und kann einem Beitritt zustimmen, wenn er im Sinne der satzungsgemäßen
Ziele der NGM-Bayern erachtet wird.
2.
Die Vorstandschaft der NGM-Bayern erhält von der
Mitgliederversammlung den Auftrag, die Zusammenarbeit mit der NGM-Österreich
weiter zu pflegen. Sie soll auch Kontakte zu anderen europäischen
Vereinen pflegen, wenn dies im Sinne der satzungsgemäßen Ziele der
NGM-Bayern als sinnvoll erachtet wird.
Abstimmung zu Pkt. 1:
Der Antrag wird einstimmig, ohne Gegenstimme und ohne Enthaltungen
angenommen.
Abstimmung zu Pkt. 2:
Der Antrag wird einstimmig, ohne Gegenstimme und ohne Enthaltungen
angenommen.
TOP
7: Wünsche und Anträge:
Keine Wortmeldungen
Der
Vorsitzende Herr Ewald Kraus dankt bei allen Besucher und Gäste der JHV
und weist auf die anschließend folgende Podiumsdiskussion zu dem Thema
„Mediation nach medizinischen Behandlungsfehlern“ hin. Er wünscht
allen eine informative und diskussionsfreudige Veranstaltung.
Die
Jahreshauptversammlung 2006 endet um 14.10 Uhr.
Erlangen,
07. April 2006
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Ewald Kraus / Erster Vorsitzender
Prof. Dr. Dietrich Grille / Zweiter Vorsitzender und Protokollführer |