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Starnberg, 20. März 2004 Behandlungsmisserfolg, Behandlungsfehler: Wie verarbeiten, wie helfen? Zusammenfassung von Aussagen,
Zitaten und Medienveröffentlichungen, Medizin ist eine Wissenschaft der
Wahrscheinlichkeit und eine Kunst der Unsicherheit. Bei ärztlicher Tätigkeit kommen, wie bei jeder Tätigkeit, Fehler und Schädigungen vor. Iatrogene Schäden bei 3,7% der stationären
Behandlungen, davon 25 % fehlerbedingt. Patienten haben kein Recht auf richtige
Diagnosen. Vor deutschen Gerichten (nach
Scätzungen),jährlich 3000 – 10 000 Arzthaftungs-Verfahren 903 Schlichtungsverfahren in der Inneren
Medizin, Schuldhafte Fehler in 40 % festgestellt In 15 % der Verfahren kritisierten die Patienten die kommunikative Kompetenz des Arztes Inkongruenz von Krankheit und
Krankheitsgefühl ... „Lebt der Mensch aber in Harmonie mit
sich selbst und der Natur, hat der Krebs kaum eine Chance.“ Immanente Ambivalenz im Patientenerleben: Onkologen sind „Retter“ und „Täter“ Bei Kommunikation ist nicht die Mitteilung entscheidend, die beabsichtigt war, sondern die Information, die angekommen ist. 17 von 27 Lebensqualitätsmerk-malen waren
bis 4 Jahre nach der Diagnose bei den Krebspatienten noch signifikant
schlechter, die das Gespräch mit dem Arzt unbefriedigend erlebt hatten. Assoziation zwischen schlechter
Behandlungserfahrung (Arzt-Patient-Beziehung, Kommunikation) und erschwerter
Krankheitsbewältigung (vermehrte Angst, Depressivität und problematischere
Coping-Muster) Information muß verläßlich sein! Bei Inkongruenz von verbaler Mitteilung und Körpersprache wird die nonverbale Information ernstgenommen. Elemente bei der Kommunikation „schlechter
Nachrichten“, die signifikant prädiktiv für die Patientenzufriedenheit waren: •
Ärzte mit guter Kommunikationskompetenz
identifizieren Patientenprobleme genauer Wir benötigen in der Medizin eine angstfreie
Kultur der Qualitätssicherung Herr Dr. Herbert Kappauf betreibt eine
Internistische Schwerpunktpraxis für Die Veranstaltung fand am 20. März 2004 im
Klinikum Starnberg, |
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